USA-Austausch

in der Oberstufe

Das HHG ist ein bilinguales Gymnasium, das einen Schwerpunkt auf die intensive Auseinandersetzung mit der englischen Sprache und der Kultur des englischsprachigen Raumes legt. Hierzu trägt in besonderer Weise unser USA-Austausch mit unserer Partnerschule, der Columbia River Highschool in Vancouver (Washington), bei.

Logo des USA-Austausches

Gapp
GAPP - das bedeutet German American Partnership Program. Im Rahmen dieses Programmes werden Schulpartnerschaften zwischen amerikanischen und deutschen Schulen vermittelt und organisatorisch wie finanziell unterstützt. Wir gehören seit 1992 zu diesem Programm, das von der amerikanischen wie der deutschen Regierung gefördert wird. Daraus leiten sich natürlich auch ein gewisser Qualitätsanspruch ab und die Verpflichtung, sich nicht nur als Privatperson sondern als Vertreter des eigenen Landes zu verstehen.

Zur Geschichte unseres Austausches
Angefangen hat alles mit einem Lehreraustausch zwischen Mrs. Schmalenberger, Deutschdozentin am Clark College in Vancouver, Washington, und Herrn Wüsthoff vom Heinrich-Heine-Gymnasium 1990/1991. Im Jahr 1993 haben sie den ersten Schüleraustausch zwischen dem Clark College und dem Heinrich-Heine-Gymnasium organisiert, an dem auch eine zweite amerikanische Schule aus Vancouver beteiligt war, die Columbia River High School. Nach Mrs. Schmalenbergers Pensionierung und dem Ausscheiden von Clark College im Jahr 2007 wurde Columbia River unser offizieller GAPP-Partner in diesem Austausch. Unser Ansprechpartner dort ist seit vielen Jahren Mr. Lorentzen. Auf diesem Weg haben inzwischen insgesamt über 190 Heineschüler Vancouver kennengelernt und haben über 160 junge Amerikaner Oberhausen besucht.Auf deutscher Seite hat Herr Luft bis zu seiner Pensionierung 2005 am Austausch teilgenommen. Seit 2010 gehört Frau Fiedler zum Team.

Die Vorbereitung im USA-Club
Die Schüler, die an einem Austausch teilnehmen wollen, treffen sich im Austauschjahr regelmäßig einmal in der Woche zur Vorbereitung im USA-Club. Diese Vorbereitung beginnt für den nächsten Austausch direkt nach den Sommerferien. Ein Aushang im Schaukasten des USA-Clubs wird rechtzeitig darauf hinweisen. Dort geht es für die Teilnehmer vor allem darum, in Gesprächen herauszufinden, was ein solcher Austausch bedeutet und ob sie sich dafür persönlich eignen. Nicht jeder, der am Anfang dabei ist, bleibt auch dabei, wenn er feststellt, dass er in den Osterferien eben nicht Ferien hat, sondern täglich zur Schule gehen muss. Manchen schreckt die Tatsache, dass es sich nicht um einen ganz privaten Urlaub handelt, sondern dass wir in den USA als Botschafter unseres Landes gesehen werden und entsprechend aufzutreten haben. Als Stichwort seien hier nur die‚Presentations‘ erwähnt, die jeder Teilnehmer an der Columbia River High School halten muss, um Aspekte des Lebens in Deutschland zu vermitteln. Dass dies alles in Englisch zu geschehen hat, versteht sich von selbst. Um unser Englisch zu trainieren, sprechen wir bei vielen unserer Treffen Englisch.

USA-ClubUSA-Club

Unsere Zeit in Vancouver
Während unseres Aufenthaltes in Vancouver sind wir in Gastfamilien untergebracht und haben dadurch die einmalige Möglichkeit, am normalen Alltag einer amerikanischen Familie teilzunehmen. Jeder macht dabei seine ganz eigenen Erfahrungen und merkt sehr schnell, dass es die amerikanische Familie ebenso wenig gibt wie die deutsche. Beim Gegenbesuch in Oberhausen wohnen unsere amerikanischen Partner dann in unseren Familien. In Vancouver besteht an jedem Schultag Schulpflicht für alle. Darüber hinaus treffen wir, die Teamleader, unsere Teilnehmer jeden Tag an ihrer Schule in einer sogenannten Homeroom-Stunde. Dort können alle Probleme besprochen und wichtige Verabredungen getroffen werden. Ebenso ist die Mitarbeit in einer Deutschstunde pro Tag Pflicht, denn dieser Austausch bedeutet für unsere amerikanischen Partner wichtige Werbung für ihr Fach. Ansonsten gilt der Stundenplan des Partners oder ein mit dem amerikanischen Deutschlehrer verabredeter individueller Plan.


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Organisatorisches
Dieser Austausch findet alle zwei Jahre statt. Teilnehmen können Schüler der der Stufen 10 und 11. In der Regel können wir ca. 15-20 Plätze anbieten. Wir fahren für knapp 4 Wochen in der Osterzeit nach Vancouver, d.h. meist etwa eine Woche vor und eine Woche nach den Ferien, während der Gegenbesuch der Amerikaner im Sommer stattfindet, normalerweise etwa vom 25. Juni bis 22. Juli. Die Kosten liegen bei ca. 1000€ pro Teilnehmer für das gesamte Programm (inkl. Transport, Übernachtung und Verpflegung bei den Unternehmungen in den USA). Dazu kommt noch das individuell unterschiedliche Taschengeld.

Unsere Zeit in VancouverUnsere Zeit in VancouverUnsere Zeit in Vancouver







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